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Abgelenkt im Home-Office? Nein, Danke! 3 Tipps um auch zuhause konzentriert zu bleiben.

By Juni 8, 2020April 27th, 2022Keine Kommentare
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Und plötzlich steht die Welt Kopf.

Die wenigsten hĂ€tten damit gerechnet, dass wir unser ganzes Business von heute auf morgen von zuhause aus organisieren mĂŒssen. Binnen weniger Tage wurden die MitarbeiterInnen mit Laptops und Handys ausgestattet, sodass der Arbeitsablauf, wenn auch zu Beginn holprig, weiterlaufen kann.

„Wo richte ich bloß meinen Arbeitsplatz ein, um meinen AnsprĂŒchen etwas gerecht zu werden?“ So wurden die Basteltische der Kinder spontan in die „working area“ umfunktioniert. Denn wer ist schon daheim perfekt mit einem BĂŒro ausgestattet?

Diese Herausforderung musste auch ich beim online Speed-Reading-Seminar erkennen, wenn bei den TeilnehmerInnen zuhause kein Drucker zur VerfĂŒgung steht, um die Skripten und Unterlagen auszudrucken.

Mittlerweile haben sich die Meisten mit den derzeitigen Gegebenheiten recht gut arrangiert.

So spielt das Home-Office aufgrund des Corona Virus eine Ă€ußerst wichtige Rolle und ich gehe davon aus, dass uns dies noch lĂ€nger begleiten wird. So einige haben erkannt, dass dies nicht nur Nachteile mit sich bringt und vermutlich wirst Du als UnternehmerIn und ManagerIn auch Deine MitarbeiterInnen in Zukunft regelmĂ€ĂŸig im Home-Office arbeiten lassen.

Mit folgenden 3 Tipps gelingt es Dir auch von zuhause aus, nicht mehr abgelenkt im Home-Office zu sein und effizient Dein Unternehmen durch die Krise und vor allem auch AUS der Krise zu bringen.

Vermeide mögliche Ablenkungen

Die lieben Ablenkungen!

Schon Telefonanrufe, nicht notwendige Pausen, laute GerĂ€usche und kleine Ablenkungen können Deinen Konzentrations- und somit auch VerstĂ€ndnisfluss unterbrechen. Genau diesen Herausforderungen mĂŒssen wir uns im Home-Office stellen. Insbesondere, als die ganze Familie inklusive Home-Schooling daheim war. Da kam es schon mal vor, dass mitten im Video-Call plötzlich das Töchterchen dastand und mit Papa spielen wollte.

Ebenso persönliche Probleme, Ängste und Unbehagen lenken Deine Gedanken ab und stören Deinen Flow. Die Angst, das nĂ€chste Monat nicht zu ĂŒberstehen, die Sorge um das liebe Geld, plötzlich kein Einkommen mehr zu haben oder mit Kurzarbeit sehr reduziert zu sein. Negative GefĂŒhle beeintrĂ€chtigen nicht nur den Arbeitsfluss, sondern hemmen auch Deinen Gedankenfluss.

Wie kannst Du schon im ersten Schritt sehr leicht Deine Umgebungsbedingungen an die Situation anpassen?

Schalte möglichste viele externe Störquellen aus, um nicht abgelenkt im Home-Office zu werden

Daher:

Erledige Aufgaben bei geschlossener TĂŒr oder an einem ruhigen Ort.

Reserviere dafĂŒr einen Termin in Deinem Kalender, heißt blocke Dir Zeitfenster.

Bei TĂ€tigkeiten, fĂŒr die Du höchste Konzentration brauchst, schalte sogar das Handy aus, leite das Telefon um, und ganz wichtig: schalte alle Benachrichtigungen von E-Mails und Social Media aus.

Ping! Kennst Du das GerÀusch, wenn eine Nachricht kommt? Oder Social Media im Hintergrund lÀuft.

Ping, oh
.Susi hat einen neuen Betrag gepostet. Oh, sie trinkt grad CafĂ© Latte. „Ihr neuer Kontakt Sandra Musterfrau hat kĂŒrzlich einen Beitrag geteilt, der Sie interessieren könnte.“, „Gratulieren Sie Max Mustermann zur neuen Position als Personaldienstleister“ oder „Matthias hat heute Geburtstag. WĂŒnsche ihm alles Gute zum Geburtstag.“

Dir sind diese berĂŒhmten Nachrichten von diversen Social Media Plattformen sicher genauso bekannt wie auch mir.

Bevor ich vergesse, meinem alten Online-Freund zu gratulieren, schreibe ich ihm gleich jetzt eine kurze Nachricht im Messenger. Gesagt, getan. Doch als ich auf die Uhr schaue, ist es plötzlich eine halbe Stunde spĂ€ter. Komisch… ich wollte doch nur meinem alten Freund gratulieren.

Dies sind alles Ablenkungen, die Du beim Arbeiten auf einem Computer vermeiden solltest. Dein Fokus sollte zu 100% auf DEINEN TĂ€tigkeiten liegen und nicht auf irgendetwas anderem.

Ja, es ist schon sehr verlockend, nur fĂŒr ein paar SekĂŒndchen Dein Konto zu öffnen.

Du wirst nie merken, wie viele Sekunden eine Stunde hat. Nach einer Stunde wirst Du Dir selbst die Schuld dafĂŒr geben, dass Du Dich nicht richtig konzentrieren kannst.

Kontrolliere also Deine Versuchungen, und Du sparst sehr viel Zeit und Energie.

 

Bei störenden GerÀuschen, wie etwa dem Partner, der auch im Home-Office agieren muss, spielenden Kindern, oder wenn eine Baustelle nebenan ist, helfen spezielle Kopfhörer, auch Noice Cancelling Kopfhörer (Affiliate-Link: klick hier >) genannt. Die billige Variante sind die bekannten Ohropax.

Ein letzter Tipp wÀre noch, dass Du ruhige Randstunden nutzt.

Sollte Dein Hinterkopf jetzt aufschreien: „Oh nein, bei mir geht das nicht!“ Denke daran – this is how we fuck ourselves.

Ein paar Fragen möchte ich Dir diesbezĂŒglich mitgeben, ĂŒber die Du Dir Gedanken machen solltest:

  • Sind mir Unterbrechungen willkommen?
  • Bin ich gern abgelenkt im Home-Office?
  • Verpasse ich etwas, wenn ich nicht erreichbar bin?
  • Bin ich ĂŒberhaupt bereit, mich meiner Aufgaben voll und ganz zu widmen, ohne dass ich erreichbar bin?

Situationen wie diese lenken Dich davon ab, einen produktiven Arbeitstag zu haben. Solche Unterbrechungen stehlen Dir nicht nur wertvolle Zeit, sondern bringen Dich zusÀtzlich auch aus Deinem Workflow.

Es ist daher wichtig, alle Ablenkungsquellen vor dem Arbeitsbeginn ausnahmslos auszuschalten. Gerade in Zeiten wie diesen ist es unabdingbar, dass Du und Deine MitarbeiterInnen mit voller Konzentration an der Umsetzung der gesteckten Ziele arbeiten, da die Einnahmen aufgrund der Krise begrenzt sind.

Und wie sagt man so schön: Time is Money! (Zeit ist Geld!)

Behalte diese vielen Tipps nicht fĂŒr Dich, sondern leite sie an Dein Team weiter! Schließlich „zieht ihr gemeinsam den Karren“.

Verschaffe Dir einen freien Kopf

Nachdem Du nun von außen nicht mehr gestört werden kannst, sollte es doch direkt mit dem produktiven Arbeiten losgehen, richtig?

Leider stimmt das nicht ganz. Gerade in Ausnahmesituationen wie bei einer weltweiten Pandemie kann es besonders schwer sein, einen klaren Kopf zu bewahren und nicht durch tĂ€gliche Herausfoderungen abgelenkt im Home-Office zu sein. Als GeschĂ€ftsfĂŒhrer denkst Du an die laufenden Fixkosten, Kurzarbeit, eventuelle KĂŒndigungen und an den GeschĂ€ftseinbruch.

Deinen Angestellten geht es vermutlich Àhnlich, da auch sie mit dem Kopf bei ihren Problemen sind. Diese können von finanziellen Schwierigkeiten wegen der Kurzarbeit bis hin zu der Sorge um Familienmitglieder, die der Risikogruppe angehören, reichen.

Um produktiv arbeiten zu können, ist es aber besonders wichtig, sich auf das aktuelle Thema fokussieren zu können.

Den Kopf wie einen Kippschalter ganz einfach abdrehen geht leider nicht so einfach, wenn man nicht entsprechende Methoden dafĂŒr hat und diese auch tĂ€glich trainiert. Ich persönlich schĂ€tze diese drei Mentaltechniken sehr:

  1. Meditation
  2. positive Affirmationen
  3. Visualisierung

Diese wende ich im Zuge meiner Morgenroutine an. Diese hat mir schon sehr oft durch diverse Herausforderungen geholfen. Wie mein Morgen sonst noch aussieht, werde ich Dir bald erzÀhlen.

Wenn Du gerade ein Wirrwarr in Deinem Kopf hast und viele verschiedene Gedanken in Deinem Kopf kreisen, hilft auch diese rasche und sehr effiziente Übung:

Nimm Dir jetzt gleich einen Zettel und schreibe alles auf, was Dir im Kopf herumschwirrt.

Deine Gedanken aufzuschreiben kannst Du ganz spontan und „ohne Sinn und Verstand“ machen, oder aber Du nimmst Dir die folgenden SatzanfĂ€nge in beliebiger Reihenfolge vor, die Du jetzt mit Deinen eigenen Endungen ergĂ€nzen kannst:

Ich muss 

Ich sollte 

Ich finde, dass 

Es Àrgert mich, dass 

Ich frage mich, ob 

Ich darf auf keinen Fall 

Es macht mir Sorgen, dass 

Es geht mir einfach nicht aus dem Kopf, dass 

Ich hoffe, dass 


Nimm Dir bitte dafĂŒr 10 Minuten Zeit und sorge dafĂŒr, dass Du in dieser Zeit ungestört bist. Und wenn Du vor Ablauf der 10 Minuten nicht mehr weiterweißt, lies einfach nochmal alle SatzanfĂ€nge durch. So lange, bis Dir noch weitere Gedanken kommen, die Du aufschreiben kannst.

Dinge aufzuschreiben bringt nicht nur Ordnung in Deinen Kopf, sondern diese zu notieren regt auch den Geist an, aus Herausforderungen Chancen zu kreieren. So bist Du nicht abgelenkt im Home-Office und Deinem vollem Fokus einen Schritt nÀher.

Wer sich entschieden hat, etwas zu tun, und an nichts anderes denkt, ĂŒberwindet alle Hindernisse.

Giacomo Girolamo Casanova

Casanova

Plane ausreichend Pausen ein, um nicht abgelenkt im Home-Office zu sein

„Ich habe doch erst vor zwei Stunden begonnen zu arbeiten, wieso ist meine ProduktivitĂ€t am Tiefpunkt?“

Viele Menschen sind sich nicht der Macht der Pause bewusst, werden doch Pausen als Makel, Ineffizienz und Faulheit gesehen. Lieber beschÀftigt tun, als als faul gesehen zu werden. Um nicht abgelenkt im Home-Office und wirklich produktiv zu sein, ist genau dieses PhÀnomen zu vermeiden, und Pausen sind extrem wichtig!

Pausen helfen Dir, nicht nur Informationen besser abspeichern zu können, sondern diese auch spÀter wieder abrufen zu können.

Nicht umsonst sagt man so schön: „Nichts bringt uns auf unserem Weg besser voran als eine Pause“ (Elisabeth Barrett-Browning).

Schon nach kurzer Zeit wird Dir auffallen, dass Dein Arbeitstag viel produktiver UND entspannter ist. Ebenso wirst Du Dich viel besser auf Deine Aufgaben konzentrieren können.

Um Dein Energielevel wÀhrend des Arbeitens möglichst hoch halten zu können, ist es unabdingbar, gezielt entsprechende Pausen einzuhalten.

Ein dreifaches Aufmerksamkeitshoch erreichst Du mit folgender Pausenplanung:

  • Nach den ersten 60 Minuten arbeiten – 5 Minuten Pause
  • Nach weiteren 60 Minuten arbeiten – 10 Minuten Pause
  • Und nach weiteren 60 Minuten arbeiten – 20 Minuten Pause (meist Mittagspause)

Diese Pausenplanung soll Dir auch zeigen, dass die Dauer der Pause nach jedem Arbeitsdurchgang lÀnger wird. Du und Dein Gehirn brauchen die Regeneration!

Gerade jetzt im Home-Office lĂ€uft alles ĂŒber den Computer und Du starrst wĂ€hrend der Arbeit nur auf den Bildschirm. Jetzt erst recht sind Pausen fĂŒrs Gehirn und Deine Augen unabdingbar! Wer glaubt, es wĂ€re eine erholsame Pause, wenn man zB online shoppt, der irrt. Mails checken ist keine Pause! Surfen ist keine Pause! Und ĂŒber die Arbeit plaudern auch nicht!

Zu einer wirklich erholsamen Pause gehören diese drei Kontrastprogramme:

  • TĂ€tigkeitswechsel – tu etwas Anderes
  • Inhaltswechsel – beschĂ€ftige Dich mit etwas Anderem
  • Raumwechsel – verlasse Deinen Arbeitsplatz

Dieses Prinzip gilt fĂŒr die Mittagspause genauso wie fĂŒr das Wochenende, den Feierabend und den Urlaub.

Mögliche Pausengestaltungen könnten sein:

  • bewege Dich
  • gehe kurz an die frische Luft
  • iss einen kleinen Snack, aber Achtung: nicht das LeberkĂ€s-Semmerl sondern vollwertige Produkte unterstĂŒtzen Dein Gehirn 😉 
  • tagtrĂ€ume und baue Luftschlösser
  • mach auch das berĂŒhmte „Powernapping“ – dies sollte allerdings nicht lĂ€nger als 30 Minuten dauern

All das kann eine Pause effektiv machen. Lege generell lieber mehrere kleine Minipausen ein, als die ausgiebige mediterrane Siesta.

Es kann Dich jetzt also nichts mehr aufhalten, Deine Arbeit bestmöglich umzusetzen, und Du bist auch in Zukunft fĂŒr die Zeit im Home-Office gut gewappnet.

Zum Schluss möchte ich Dir noch eine Energiebooster-Übung, eine einfache ÜberkreuzbewegungsĂŒbung als Pausengestaltung mitgeben.

Steh‘ einfach mal vom Schreibtischsessel auf, spiele Deine Lieblingsmusik und gehe auf der Stelle, ziehe abwechselnd ein Knie nach dem anderen hoch und fĂŒhre es mit dem jeweils gegenĂŒberliegenden Ellenbogen zusammen. Das linke Knie mit dem rechten Ellenbogen und dann das rechte Knie zum linken Ellenbogen. 2-3 Minuten lang aktivierst Du so Dein Gehirn und Du wirst gerade dann, wenn Du diese Übungen regelmĂ€ĂŸig zwischen den Arbeitsabschnitten durchfĂŒhrst, merken, welche positiven Auswirkungen sie sowohl auf die körperliche als auch auf Deine geistige AktivitĂ€t hat.

Also, komme nun ins TUN and „move your body“!

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