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Wie mein Weg begann

über mich

„Dann werden sich hier unsere Wege trennen…“

…waren meine letzten Worte, als ich nach 12 Dienstjahren einen für mich einschneidenden Schritt setzte. War ich doch mit Werten wie Treue und auch Loyalität aufgewachsen.

„Kündigen? Einen alten unbefristeten Bundesvertrag? Sowas tut man doch nicht!“ Klang es in meinen Ohren.

Aber gehen wir vielleicht zuvor noch ein paar Jährchen zurück. Genau genommen ins Jahr 2003. Ich hatte schon einige Jahre als Biomedizinische Analytikerin an der Medizinischen Universität in Wien in einem Forschungslabor gearbeitet, als ich am Weg nach Hause im Foyer beim „Schwarzen Brett“ hängen blieb.

„Ausbildung zur Trainerin für die Muskelentspannung nach Jacobson“

Ich war eh auf der Suche, meinem Körper ein bisschen Entspannung zu gönnen. „Aber gleich eine Ausbildung machen?…“ ratterte es in meinem Gehirn. Auch wenn diese jetzt nicht sehr lange dauerte, hatte ich mir doch geschworen, nach meinem Studium nie wieder die Schulbank zu drücken. Damals zählte das Wort „Lebenslanges Lernen“ noch nicht zu meinen Erfolgsgewohnheiten. Jedenfalls buchte ich den Kurs. Gespannt absolvierte ich die Einheiten und neben der interessanten Informationen war ich vorher noch nie so entspannt wie zu dieser Zeit.

Mit gestählter Brust schrieb ich meinen ersten Entspannungskurs aus und hängte mein Angebot auf das schwarze Brett im Foyer, wo ich ja selbst fündig wurde.

Nachdem eine ganze Woche vorübergezogen war und alle Aushänge am Wochenende von dort wieder entfernt wurden, musste ich wohl oder übel akzeptieren, dass ich keine einzige Anmeldung hatte. Warum nur? Hab ich doch einen schönen Folder gemacht und mitten am schwarzen Brett ausgehängt. Ja, damals war noch nichts mit Social Media.

Rückblickend gesehen war die Werbekampagne wohl mehr als minimalistisch – um es charmant auszudrücken – und mittels zusätzlicher Recherche habe ich erfahren, dass so gut wie jeder Therapeut, Coach, Psychologe usw. mit unterschiedlichen Entspannungstechniken mit seinen Klienten arbeitet und das in seine Sitzungen einfließen lässt.

Es ist also ein nettes Add-on.

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Nur wie könnte ich es auch zusätzlich einfließen lassen? Mit offenen Augen und Ohren stieß ich wenige Monate später auf eine Infoveranstaltung zu Gedächtnistraining, wo auch die Ausbildung zur Gedächtnistrainerin vorgestellt wurde. Das klang wahnsinning faszinierend. Während der Präsentation dachte ich mir nur, warum habe ich erst NACH meiner Schul- und vor allem nach meiner Studienzeit von den Techniken der Gedächtnismeister erfahren? Wie viele durchpaukte Nächte hätte ich mir sparen können, wenn ich gewusst hätte, wie ich mit der immensen Lernmenge umgehe. Gefangen von der Faszination unseres Gehirns und offen für neues Lernen habe ich mich für diese Ausbildung entschieden. Die Referentin sprach sogar von einem eigenen Berufsbild. “Ein zweites Standbein kann man immer brauchen”, verkaufte ich meinem zweifelnden Gehirn den Geldbetrag für diese Ausbildung.

Grundausbildung für Erwachsenenbildung mit der Zusatzqualifikation “Senioren, Demenz und Pflege”.

Gt Ausbildung
Olympus Digital Camera
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„Passt! Ich komme ja eh aus dem medizinischen Bereich.“ So begann ich meine Karriere als Gedächtnistrainerin in dieser Sparte. Ich veranstaltete Gruppenkurse für Senioren, hielt Vorträge bei sämtlichen Veranstaltungen wie der Seniorenmesse in Wien und begleitete Demenzpatienten im Einzeltraining.

Nach einem Jahr hatte ich die Möglichkeit auch eine weitere Zusatzausbildung für die Kinder zu machen.

„Gedächtnistraining im Lern- und Schulbereich”.

Du siehst, ich habe die Macht der Weiterbildung entdeckt. So nahm ich den Lernen-Lernen-Bereich in mein Portfolio mit auf. Leider musste ich rasch erkennen, dass es ein Arbeiten gegen Windmühlen und Systeme war. Kinder, Eltern und auch so manche Lehrer waren davon begeistert, aber….

Ich hoffe, ich brauche Dich nicht über das ganze System dahinter aufzuklären.

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Gedächtnistraining im Wirtschaftsbereich

Gedächtnistraining im Tourismusbereich

Und so machte ich wieder ein Jahr später meine nächsten Zusatzausbildungen für Wirtschaft und Tourismus und fokussierte mich auf Menschen im Berufsleben, wo ich seit 2007 nun meine Berufung gefunden habe.

All dies geschah, während ich in meinem Vollzeitberuf im Labor arbeitete. Du wirst Dich vielleicht jetzt fragen, wie dies gehen konnte?

Ganz einfach: indem ich in meiner freien Zeit alles für meine Selbständigkeit getan habe. Unter der Woche am Abend und Samstag, Sonntag tagsüber. Natürlich muss ich dazu sagen, dass ich keine Kinder habe und damals einen Partner hatte, der dies auch akzeptierte. Trotzdem war es nicht immer leicht und ich habe viel Zeit dafür investiert. Wo andere feiern waren, habe ich gelernt oder gearbeitet. Da Firmenseminare meist unter der Woche stattfinden, habe ich dafür auch meinen Urlaub „geopfert“. Und 5 Wochen sind schnell aufgebraucht.

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Und so kam es, wie es kommen musste. Meine Seminare gingen gut, natürlich in dem Ausmaß ich sie anbieten konnte und strukturelle Veränderungen (Personal wurde nicht mehr nachbesetzt) im Labor ließen bald einen neuen Weg erkennen. Schleichend kippte für mich die Stimmung, bis ich merkte, ich ging nicht mehr gerne hin. Mein Brotjob machte mir keine Freude mehr und so fasste ich nach einigen Herausforderungen einen entscheidenden Entschluss.

Ab hier werden sich unsere Wege trennen…

Dieser Schritt hat mich sehr viel Mut gekostet und Out-of-the-Box-Thinking gefordert. War ich doch in einer Familie aufgewachsen, wo man SO einen Beruf niemals aufgab – bis zur Pension/Rente. Da poppten sehr viele negative Glaubenssätze auf.

Ob ich das auch schaffen werde?

Ob ich auch gut genug bin?

Schuster bleib bei deinen Leisten.

Lieber den Spatz in der Hand als die Taube auf dem Dach.

Sei mit dem zufrieden, was du hast.

Kennst Du vielleicht den ein oder anderen Gedanken selbst?

Und zusätzlich musste ich mich immer wieder vor Familie und Freunden erklären. Hier zeigt sich wieder, wie wichtig ein unterstützendes Umfeld mit einem offenen Geist ist. Ich blieb allerdings standhaft und ließ mich nicht beirren. Natürlich wollte ich auch nie im Leben zugeben, dass ich mich getäuscht hätte.

Mit dieser Entscheidung stand zwar primär meine berufliche Laufbahn im Vordergrund, aber in all diesen Jahren habe ich sehr viel über mich gelernt und habe selbst – anfangs sicher auch unbewusst – meine eigene Veränderung gestartet.

Du sollst auch eine weitere Erkenntnis von mir bekommen: Wenn Du Dich mal auf diese Reise begeben hast, wird es fast unmöglich, danach wieder zu Altem zurückzukehren. Aber das willst Du dann auch gar nicht mehr.

Das war also der Anfang davon, wie ich zu dem wurde, wer und was ich heute bin.

Und damit meine ich eine Person, die mutig auf Herausforderungen zugeht, die neugierig ist, die Interesse an den schönen Dingen des Lebens hat, die weiß, dass sie einen erfüllenden Lebensstil erreichen kann und dies auch tatsächlich anstrebt.

Und weißt Du was? Genau das ist der Grund, warum ich Menschen meinen Weg zeigen und dazu ermutigen möchte, auch das Beste aus sich, ihrem Geist, ihrem Fokus und Leistung herauszuholen, um das zu bekommen, was sie sich gerne wünschen.

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Und wenn Du auch eine Vorliebe für die schönen Dinge des Lebens hast, dann solltest Du dafür auch sorgen und danach handeln.

Denn in Wahrheit ist dies für jeden erreichbar, aber nicht jeder wird es anstreben.

Dieser Lebensstil hat sich für mich Schritt für Schritt wie von selbst ergeben. Und so habe ich die Gelegenheit ergriffen, ihn auch gezielt und bewusst auszubauen. Und je mehr ich über die Jahre in die Thematik eingetaucht bin, desto mehr wusste ich einfach, dass dies genau die Richtung ist, in die ich gehen will. Und ich weiß, dass ich es schaffen kann und auch werde.

Ich habe bereits schon sehr viel erreicht. Mehr als ich mir damals vorm schwarzen Brett je träumen hätte lassen. Und ich weiß, wie ich es sogar noch besser machen kann.

Wege führen natürlich nie eben und gerade! So hat mich das Leben auf meiner Reise immer wieder vor Aufgaben und Herausforderungen gestellt. Aber das Leben meint es nie bös, sondern mit diesen Prüfungen eignest Du dir genau die Fähigkeiten an, die Du für später brauchst. Heute schaue ich mit einem Schmunzeln auf meine Anfänge zurück. Wie angespannt und nervös war ich vor meinen ersten Vorträgen und Seminaren…

Während meines Weges studierte ich die Strategien der TOP-Liga, Techniken, um selbst meine ganzheitliche Leistungsfähigkeit dramatisch zu verbessern. Und ich sagte mir, “Wow, wenn die das können – und sie kommen aus den unterschiedlichsten Verhältnissen-, dann kann ich das auch schaffen.” Lange Zeit gehörte ich zu den Menschen, die sehr beschäftigt, aber nicht produktiv waren. Ich war ein Profi beim Erstellen von To-Do-Listen. Ich kaufte Planer und Textmarker, weil sie mir das Gefühl gaben, mein Leben in den Griff zu bekommen. Aber es gab ein Problem. So sehr ich mich auch bemühte, wichtige Dinge blieben liegen und ich hatte nie Zeit für Essenzielles wie MICH.

Nachdem ich jahrelang viele Umwege gegangen bin, fand ich endlich Lösungen. Ich erkannte, dass eine Art Formel dahintersteckt.

Was als mein persönliches Forschungsprojekt begann, verwandelte sich schnell in eine regelrechte Vorliebe. Je mehr ich in die Thematik eintauchte, desto mehr entdeckte ich erstaunliche Systeme für Produktivität, Glück und Erfolg. Als ich begonnen habe, diese bewährten Strategien auf mein eigenes Leben und meine Arbeit anzuwenden, war der Unterschied sehr rasch erkennbar.

Der Sinn meiner Geschichte ist, dass ich Dich ermutigen möchte, Deine Komfortzone zu verlassen und wenn nötig auch die Richtung zu wechseln.

Ich persönlich glaube, wenn ich nicht den Schritt gesetzt hätte und meinen Job gekündigt hätte, wenn ich immer noch vor meinem Mikroskop sitzen würde, wäre ich nicht da, wo ich heute bin.

Ich hätte nicht so viele unglaubliche Dinge erlebt, beeindruckende Menschen kennengelernt, wie ich es in den letzten 20 Jahren erfahren durfte.

Das alles hat mir den Weg gezeigt, dort hinzugehen, wo ich heute bin und wo ich noch hin möchte.

Ich weiß, dass viele Menschen noch immer in Brotjobs arbeiten, die sie jeden Tag fordern und wo sie nicht glücklich sind. Vielleicht sind sie auch an Stellen, die sie nicht wirklich weit voranbringen werden.

Und ich sage nicht, dass Du jetzt auch ein UnternehmerIn werden musst, aber es ist auf jeden Fall gut, sich selbst was zuzutrauen und auch Gelegenheiten anzunehmen, bei denen Du etwas Schnappatmung bekommst. Denn es macht wirklich einen großen Unterschied. Man verändert sich als Mensch so sehr.

Ich kann es nicht genau beschreiben, was es ist, aber es zwingt einen wirklich dazu, der Mensch zu werden, der man eigentlich sein sollte. Es zwingt einen dazu, aufgeschlossener und offener zu sein, im Hier und Jetzt zu leben und die Chancen zu ergreifen, die einem jeden Tag geboten werden.

Sind wir oft viel zu sehr in unserer sicheren Blase “gefangen” und bewegen uns nur innerhalb unserer Komfortzone. Da, wo es sicher und bequem ist. Und deshalb entwickelt sich Dein Leben nicht so sehr weiter, wenn Du Tag ein, Tag aus den gleichen Alltagstrott machst. Die Jahre vergehen und ehe Du aufwachst, ist in Deiner Timeline nicht mehr viel Platz. Bedenke: Leben findet JETZT statt. Und Wunder spielen sich immer außerhalb der Komfortzone ab!

Daher möchte ich all die Strategien mit Dir teilen, die ich selbst angewandt und geprüft habe und davon ich ganz viele in meinem jetzigen Alltag integriert habe. Gemeinsam mit mir lernst Du einfache, wissenschaftlich untermauerte Methoden kennen, die Dir die Kontrolle über Deinen Tag, Deine Zeit und Zukunft wieder zurückgeben werden.

Es ist immer wieder wichtig, die Vogelperspektive einzunehmen, um für eine gesunde Balance im Leben zu sorgen und das Beste aus Dir rauszuholen.

Mein Status Check kann Dir dabei helfen, Dir Deine größten Hebel vor Augen zu führen. In einem ausgefeilten Fragebogen ermitteln wir Deine persönlichen Bedürfnisse, legen Deine Ziele fest und setzen die ersten Schritte, um diese auch schneller zu erreichen – für Dein impressive life.

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Mit einem Analysebogen und anschließendem Zoom-Call finden wir Deine größten Wachstumshebel:

  • wie Du Deine nächsten Schritte setzt und wie Du Deine Ziele erreichst
  • danach kennst Du die Bereiche, wo Du starkes Entwicklungspotential hast und
  • bekommst erste Umsetzungsstrategien.
ZUM STATUS-CHECK

Wir schauen genau hin, welche Lebensbereiche bereits gut laufen und gleichzeitig machen wir die Bereiche sichtbar, die mehr Aufmerksamkeit bedürfen.

Ist es nun notwendig, dass auch Du Deinen Job wechseln musst, um Dir ein Leben nach Deinen Wünschen zu schaffen? Nun, ja und nein. Es kommt darauf an. Es hängt immer von Deinen Lebensumständen ab, aber vor allem davon, wie viel Mühe Du bereit bist, dort zu investieren, wo Du gerade stehst.

Denn wenn Du Dich neuen Herausforderungen stellst, wirst Du feststellen, dass Du Dich viel mehr anstrengen musst, als wenn Du es Dir zu Hause auf der Couch gemütlich machst.

Nun, wie ist es nach meiner Kündigung weitergegangen? Nun, ich habe das Gründungsprogramm gemacht und baute mir Schritt für Schritt mein Unternehmen auf. Dies war 2012.

Ich hielt spannende Vorträge, begeisterte unzählige Teilnehmer in meinen Seminaren und konnte den Springer Verlag für mein Buch gewinnen, bis es eines Tages im März 2020 hieß, alle Offline-Events können nicht mehr stattfinden! Du weißt warum. Aber das ist eine andere Geschichte für einen neuen Blogartikel.

Ich hoffe, dass Dir meine kleine Geschichte gefallen und sie Dich auch motiviert hat.

Und ich freue mich, wenn Du meinen Impressive-Letter abonnierst, um als ErsteR über neue Inhalte informiert zu werden. Es ist an der Zeit, auch Dein Potential freizusetzen und so schneller voranzukommen. Finde Deine Hebel, damit sie zur Roadmap Deiner Zukunft werden.

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